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Im Winter geht es ums nackte Überleben:

Während es draußen stürmt, regnet und schneit, hat sich das Bienenvolk im Stock zu einer Traube zusammengeballt, in deren inneren die Königin bei 35 Grad auf den Frühling wartet.

Die Sammelflüge sind eingestellt, es wird kein Honig produziert und kein Pollen eingelagert.

Was von Außen wie ein Winterschlaf aussieht, ist in Wirklichkeit Schwerstarbeit:

Zehn- bis 20 000 Bienen zittern sich durch den Winter.

Denn um die Temperatur zu halten, müssen sie heizen. Sie zittern mit den größten Muskeln, die sie haben – den Flugmuskeln – so lange, bis ihr Brustkorb auf 44 Grad aufgeheizt ist.

Um dabei keinen störenden Wind zu machen, werden die Flügel ausgekuppelt, die Muskeln laufen im Leerlauf. Wie die Standheizung eines Autos.

Ist die Biene heiß krabbelt sie ins innere der Traube – und wird später von den nachdrängenden heißeren Bienen wieder nach außen verdrängt.

Dieses Wechselspiel dauert bis in den Frühling, Tag und Nacht, ohne Pause. Das Prinzip    „ Wärme durch zittern“   ist das gleiche wie bei Säugetieren: Außen zittern die Muskeln, innen hält der Körper eine konstante Temperatur von 37 Grad.

Damit den Bienen im Winter nicht der Sprit ausgeht, hat der Imker im Spätsommer vorgesorgt und sie reichlich mit Zuckersierup eingefüttert.

So ein Bienenvolk hat einen Spritverbrauch von ca. 22 Kilogramm Zucker im Winterhalbjahr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Imkerei Jens Grützner | jcgruetzner@arcor.de